VINTAGE MODE

Bei ZEITGEIST gibt es Mode aus den 50er, 60er und 70er Jahren für SIE und IHN.
Die Modeartikel sind ECHT! also aus der Zeit und nicht "nachgebaut". Manches ist NEU, das meiste ist SECOND HAND.
Auf jeden Fall sind alles ORIGINALE & EINZELSTÜCKE.

 

Die 50er JAHRE

In der Damenmode waren die 50er verspielt, aber auch elegant und figurbetont: enge Taille, knielange Röcke - oft vom Bund weg in Falten gelegt oder einfach nur schmal mit Gehfalte hinten. Die Jacken - auch die von Kostümen waren eher kurz, stark tailliert und meist hoch geschlossen mit einem "Bubikragen". Zur Zierde wurden oft große Knöpfe verwendet, Maschen und Tragoner. Die Hosen haben Damen nur zum Sport und in der Freizeit getragen; hier waren Keilhosen zum Schifahren in und schmale Fischerhosen mit Schlitzerln an der Seite für den Strand angesagt.
Wichtig waren Hüte. Fascinator für den Abend, ansonsten eher klein mit schmaler oder ohne Krempe. Auch die Taschen waren eher klein und verspielt. Als Material wurde überwiegend Kunststoff werdendet, nur wenig Leder. Abends oder um Tanzen trug man so etwas wie eine Clutch aus Leder aber mit einem "Sicherheitsgriff". Als Schuhwerk waren spitze Highheels angesagt, die die runden 40er Jahre Schuhe aus starkem Leder mit dicken Absätzen ablösen. Alternativ dazu trug man Ballerinas.

In der Herrenmode ging es ähnlich elegant her. Der Qualitätsanspruch war hoch, denn die Kleidung musste lange halten. Die Hosen hatten Bundfalten und kleine Stulpen. Sie waren um die Hüfte weiter und liefen nach unten schmal zu. Sakkos hatten kurze Revers, oft 3 Knöpfe und wurden meist mit Weste getragen. In dieser Zeit gab es auch viele Doppelreiher. Die Hemden, die man dazu trug hatten kleine Krägen und Manschetten. Die Krawatten - damals trug man die stets - waren mittelbreit oder man trug Mascherl - die waren allerdings eher klein und schmal.
Das Schuhwerk: Milanos; spitz, dünne Ledersohle. Männer dieser Zeit trugen auch stets Hut: Borsalinos, Panamahüte und der legendäre Homburg.

 

Die 60er JAHRE

Die Damenmode in den 60ern war eher praktisch angelegt. Das entsprach den Bedürfnissen der berufstätigen Frau. Vom Design her, waren die 60er ähnlich den 50ern, jedoch schlichter in der Verarbeitung und weniger figurbetont. Jetzt hatten Frauen auch Hosen an. Vom Schnitt her angepasst an die sportlichen Keilhosen, doch oft aus Cord.
Die Taschen wurden größer, man trug auch Koffertaschen. Als Material wurde verbreitet Leder, aber auch noch immer Kunststoff verwendet.
Der Hut war auch in den 60ern ein wichtiges Accessoire. Er wurde aus Filzstumpen gefertigt, hatte eine oft ungleichmäßige Krempe und ein Hutband, vereinzelt kleine Verzierungen wie Maschen und Federn.
Die Schuhe wurden flacher und runder. Sie hatten einen kleinen Absatz, oft einen Stamperlabsatz.

In der Herrenmode der 60er trug man mehr Mode "von der Stange". Hosen hatten einen geraden Schnitt und liefen nicht mehr so schmal zusammen. Auch die Stulpen sind verschwunden. Sakkos hatten vereinzelt noch 3 später nur noch 2 Knöpfe. Doppelreiher waren out. Die Krawatten waren extrem schmal. Hemden waren oft aus Kunstfaser- leicht brennbar aber pflegeleicht.
Die Schuhe wurden runder, der Absatz wurde breiter und etwas höher.
Bei den Hüten hat sich auch viel geändert. Man trug schmale Krempen, die Optik war wenig spektakulär und man trug häufig Sportkappen.

 

Die 70er JAHRE

Die Mode der 70er war bunt. Damen- und Herrenmode waren von den gleichen Linien geprägt. Man trug große Muster und Karos, knallige Farben wild gemixt mit harten Kontrasten. Die Krägen von Hemden und Blusen waren lang, Oft trug man aber auch nur ein T-Shirt; auch zum wieder hochmodischen Doppelreiher. Die Hosen waren oben hauteng und unten weit ausgestellt. Röche waren supermini, aber auch midi und maxi hatte Hochsaison. Marinelook oder Jeans-Stoffe waren angesagt. Auch in der Damenmode kam die Krawatte: breit und bunt.
Auch Herren trugen Handtaschen - meist zum Umhängen. Damenhandtaschen waren entweder groß, beutelartig zum Umhängen oder winzig klein. Die Schuhe hatten hohe Plateausohlen und oft auch Keilabsätze. Hüte waren nicht so an der Tagesordnung - wenn dann nur ganz auffällige großkrempige mit Blumen oder anderen Verzierungen oder Kappen mit großem Schirm und insgesamt leicht überdimensioniert. Man trug eher Tücher zum Stirnband gebunden. Ach ja und die "Niki-Tücher" anstatt Halsschmuck.
Schmuck war groß und auffällig und jeder konnte sehen, dass es Modeschmuck war.